Datenschutz und Nutzungserlebnis auf snowboard-discount.it

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Ihnen ein optimales Website-Erlebnis zu bieten und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzhinweisen und im Impressum.

Einwilligungseinstellungen

Hier können Sie eine eigenständige Konfiguration der zugelassenen Cookies vornehmen.

Technische und funktionale Cookies, für das beste Nutzererlebnis
?
Marketing-Cookies, um die Erfolgsmessung und Personalisierung bei Kampagnen gewährleisten zu können
?
Tab2

Willkommen auf SNOWBOARD-DISCOUNT.IT

snowboard-discount.it bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Snowboard

Startseite > Snowboard

Ein '''Snowboard''' ist ein Wintersportgerät in Form eines Brettes, um damit auf Schnee zu fahren. Der Fahrer steht seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett. Seit 1998 ist Snowboarden in mehreren Disziplinen olympisch.

Geschichte

Vorgeschichte (1900?1963)

1900 erfand der Österreicher Toni Lenhardt mit dem ''Monogleiter'' einen Vorläufer des Snowboards. Er war damit derart erfolgreich, dass ab 1914 in Bruck an der Mur Monogleiterwettbewerbe veranstaltet wurden. Es heißt, dass sich der US-Amerikaner Jack Burchett 1929 als erster Gedanken darüber machte, wie man aus Spanplatten, Pferdezügeln und Wäscheleinen eine fahrbare Unterlage bastelt, die Tauglichkeit für Schnee besaß. Seine Idee war aber rein privat und erreichte nie den Markt. Die gedanklichen Wurzeln des Snowboardens liegen im Surfen. Der Wellenreiter Sherman Poppen und der spätere Skateboardweltmeister Tom Sims (beide aus den USA) experimentierten 1963 mit alten Türen und großen Holzbrettern, auf denen sie Laschen montierten, um so das Surf-Feeling auf Schnee zu rekonstruieren. Poppen entwickelte den Snurfer und der Achtklässler Tom Sims 1963 das als Schulprojekt gebaute ?Skiboard?, das als eines der Ur-Snowboards gilt.

Entwicklung des Snowboards (1970?1985)

Dimitrije Milovich, ein begeisterter Surfer, brachte 1970 erstmals Stahlkanten als zusätzliche Stabilisatoren an den Seiten des Bretts an. Die Technik war jedoch im Gebrauchsalltag zu jener Zeit nicht hilfreich und wurde daher bald wieder verworfen. Zwei Jahre später entwickelte Jake Burton das Prinzip der Bindung entscheidend weiter, indem er verstellbare Gummiriemen als Fußschlaufen und Antirutschflächen auf das Board montierte, um so die Standsicherheit zu erhöhen.

Milovich nahm 1974 in , der später die Firmen ''Gnu'' und ''Lib Tech'' gründen sollte, begann damit, Boards in seiner Garage herzustellen. 1977 produzierte Burton als erster eine Kleinserie seiner eigenen Board-Kreation. Mit 88 $ setzte er den Preis jedoch zu hoch an, so dass sein Produkt zu diesem Zeitpunkt kein kommerzieller Erfolg wurde.

Im selben Jahr mieteten Jake Burton und Dimitrije Milovich einen kleinen Stand auf der ?Snow Sports Industry Show? (SIA Show), die als wichtige Messe für Sportgeschäfte gilt. Ihr einziger Erfolg war es, verschiedene Vertriebe auf ihre Produkte aufmerksam zu machen, verkaufen konnten sie kein einziges ihrer Boards. Im selben Jahr entwickelte Tom Sims ein Board mit verleimten Holzschichten. Dieses Brett verkaufte sich viel besser, da es mit weniger Arbeitsaufwand gebaut werden konnte. Dadurch sank der Verkaufspreis etwa um die Hälfte, also etwa auf 40 $. Das Problem im Verkauf war vor allem, dass damals die Snowboarder in den Skigebieten und an den Liften noch nicht gern gesehene Gäste waren. So waren sie gezwungen, die Hänge hinauf zu steigen oder nachts auf den präparierten Pisten zu fahren. So waren die Snurfer bis 1985 in nur sieben Prozent aller US-amerikanischen Skigebiete willkommen.

Burton, Sims und Winterstick benutzten 1980 so genannte P-Tex-Beläge für ihre Snowboards und integrierten somit erstmals Technologien aus der Skiindustrie. Diese Entwicklung war den bisherigen ?Snurfern? weit voraus und ermöglichte bessere Kontrolle und neue Fahrmanöver. Auch in Europa wurden erstmals Boards produziert, doch waren jene aus den USA weiterentwickelt und wurden teuer nach Europa importiert. Dennoch bekam Winterstick noch im selben Jahr große finanzielle Probleme und musste sich 1982 aus dem Geschäft zurückziehen. Gregory Stump und Warren Miller produzieren die ersten Snowboardfilme und verschaffen dem Sport öffentliche Aufmerksamkeit. Chuck Barfoot, der seit 1978 für Tom Sims verschiedene Bretter designt hatte (Skateboards, Surfboards und Snowboards), machte sich 1981 selbstständig, gründete ''Barfoot'' und experimentierte mit verschiedenen Konstruktionstechnologien. Auch fand in diesem Jahr in kleinem Rahmen der erste Wettbewerb in Leadville, Colorado statt. In späteren Zeiten waren dann die meisten Snowboards wieder mit Stahlkanten ausgerüstet.

1981 findet in Colorado das erste richtige Snowboardrennen statt und wird als Weltmeisterschaft bezeichnet. Der Gewinner dieses Slalomrennens ist Tom Sims. Paul Graves organisierte 1982 die erste nationale Snowsurfing-Meisterschaft in Sucide Six im Bundesstaat Vermont, die aus Slalom und Abfahrt bestand, wobei die Abfahrt über eine vereiste und steile Strecke namens ''The Face'' ging. Erstmals traten dabei 125 Snowboarder aus ganz Amerika gegeneinander an, unter anderem die Rivalen Jake Burton und Tom Sims. Sims gewann den Abfahrt-, der Burtonfahrer Doug Bouton den Slalomwettbewerb. Dieses Ereignis weckte das Interesse der Medien und Snowboarden war erstmals ein Thema landesweiter Berichterstattung. Die Konkurrenten Sims und Burton organisierten 1983 in ihren Heimatorten offizielle Meisterschaften. Sims ''World Snowboard Championships'' am Lake Tahoe führte erstmals die Halfpipe als Wettbewerbsdisziplin ein und wurde insbesondere vom Burton Team boykottiert, da dieses Freestyle nicht als Snowboarddisziplin akzeptieren wollte. (1979 soll Mark Anolik hinter dem Müllplatz von Tahoe City die erste (Natur-)Halfpipe entdeckt haben, als er einen Platz zum Snowboarden suchte.) In Europa war die ''Monschter Musig Trophy'' in Adelboden im April 1983 einer der ersten Snowboardrennen. Die erste ''Europameisterschaft im Alpin Surfen'' war im Juli 1985 im Schnalstal, organisiert von Fuzzy Garhammer. Gewinner in der Kategorie ''Monosurf'', in der nur Schweizer vertreten waren und bei der es über eine Art Boarder Cross Parcours ging, war José Fernandes auf einem Sims-Snowboard.

1982 lud der Marketingchef des Skigebietes Les Arcs, Alain Gaimard, Teamfahrer von ''Winterstick'' nach Frankreich ein. Der Skiprofi Régis Rolland beobachtete die amerikanischen Snowboarder und kaufte sich ein Winterstick-Snowboard. Ein Jahr später drehte er unter der Regie von Didier Lafond den Film Apocalypse Snow (25 Minuten, siehe ''Weblinks''), der das Snowboarden in Europa erstmals größeren Kreisen bekannt machte und in dem Rolland permanent von Monoskifahrern verfolgt wird. In Stratton Mountain (USA) entwickelte man etwa zur selben Zeit die ersten speziellen Snowboard-Schuhe, die später als Softboots typisiert wurden. Zuvor fuhr man in Moonboots oder in Wanderschuhen.

1985 brachte der James Bond Film Im Angesicht des Todes dem Snowboardsport größere Popularität. In einer Szene entkommt Bond einem sowjetischen Agenten, indem er mit einem behelfsmäßigen Snowboard (aus den Trümmern eines explodierten Schneemobils) davonfährt. Das Snowboard, das für den Stunt verwendet wurde, war ein Sims-Snowboard und wurde von Gründer Tom Sims gefahren.

Burton und Sims produzierten ihre Boards ab 1985 serienmäßig mit P-Tex-Belag und Stahlkanten, womit die konstruktive Entwicklung des Surfboards zu Ende ging. Sims stellte das erste Promodell vor, das den Namen von Terry Kidwell trug und im Freestyle-Bereich erstaunliche Akzente setzte. Das Brett war auf beiden Seiten gleich abgerundet und hatte zwei gleich stark aufgebogene Enden. Im selben Jahr war auch das Geburtsjahr der Softboots ? ein spezieller Schuhe, welcher den Bedürfnissen und Belastungen eines Snowboarders angepasst ist. Die ersten, die in diesem Sport Geld verdienten, waren u. a. , Peter Bauer, , Jean Nerva, Craig Kelly und Burt Lamar.

Der Schweizer Mark Farner, der 1984 die Snowboardfirma ''Radical'' gegründet hatte, initiierte im Januar 1986 die erste ''Internationale Schweizer Meisterschaft'' in St. Moritz, bei der erstmals amerikanische Snowboardfahrer, wie Jake Burton und Tom Sims mit ihren jeweiligen Teams, und europäische Fahrer aufeinander trafen. Im Riesenslalom siegte José Fernandes mit seinem Hooger-Booger-Board mit neuartiger Plattenbindung vor dem Burton-Profifahrer Mark Heingartner.

Gegen 1986 schafften es auch europäische Hersteller wie Nidecker, F2 und Hooger Booger, den bis dahin bestehenden Rückstand in Technik und Entwicklung aufzuholen. Ab 1986 beginnen österreichische und schweizerische Snowboardhersteller mit einer industriellen Produktion.

Erstabfahrt vom Großglockner

Am 6. Juli 1986 brachte die österreichische Tageszeitung '','' 6. Juli 1986.</ref>

Die erwähnte Frau war Christine Edtbauer, die damalige vierfache im Windsurfen. Unter den Männern waren der Kapruner ?Ski Guide? und Skischul<nowiki />betreiber Eduard ?Eddy? Gruber

  • Snowboard Verband Deutschland e.V.
  • ?The Story of Snowboarding?, YouTube, Englisch
  • ?Apocalypse Snow?, Film auf YouTube ? erster europäischer Snowboardfilm von 1983
  • Snowboardmuseum.de, 400 Snowboards aus den Anfängen bis 1995

Einzelnachweise